Obwohl es heftig geschneit hatte, waren viele Teilnehmer zu unserem Stammtisch an diesem Abend erschienen.

Diese beiden Herren gehören zu denen mit einem längeren Anfahrtsweg.

Aber nach der langen Pause hat man sich wieder allerhand zu erzählen, z.B. was unter dem Weihnachtsbaum lag.

In diesem Falle ein schwarzes Krokodil deutscher Prägung welches so gänzlich vorbildfrei aber trotzdem liebenswert und hübsch ist.

Jedenfalls mangelt es nicht an Gesprächsstoff.

Dieser Gast ist neu bei uns in unserer Runde und herzlich willkommen mit ihrem Charme !

Da ist es mir nicht so ganz klar, warum der Stephan ihr den Rücken zudreht.

Ich kann leider nicht hin, einer muss ja schliesslich die Bilder für diesen Bericht knipsen !

Unsere beiden Fahrdienst- leiter - Spezialistinnen stärken sich erst mal richtig, bevor es an das Aufgleisen längerer Zugverbände gehen wird.

Wenn man den Bericht von unserem Weihnachtsausflug gesehen hat, weiss man auch, dass die beiden auch eine Menge von Stellwerkstechnik verstehen....

In der Werksanlage in der ich in einem früheren Leben ab und zu mal was zu tun hatte, begegnete ich öfters einem Schienenunimog, der dort Güterwagen verschoben hat.

Dieser hier ist aber speziell für Oberleitungsreparaturen ausgelegt.

Kann man kaum glauben:
Schleifer drunter, Motor drin und irgendwo fand sogar noch ein Decoder Platz.

Und der macht im Moment Probleme....

Probleme machte auch die V100 hier. Das ist das 1980 bei Märklin als 3147 heraus- gebrachte Modell.

Stephan hatte sie einem Händler zum Digitalisieren übergeben und es hat drei Anläufe gebraucht, bis der “sehr erfahrene” Umbauer den Auftrag zufriedenstellend erledigt hatte....

Nun gut, nun läuft das gute Stück. Sie ist ja auch noch nicht mal 40 Jahre alt .

Die Ludmilla in diesem Bild kommt in der bei der DR der DDR üblichen altroten Farbe daher und trägt auch die Kennzeichnungen passend.

Interessanterweise ist die Betriebsnummer bereits an das zukünftige Schema der DB - AG angepasst.
Sie heisst daher 232 100-8.

Gleich wird sie rangieren müssen.

Im Hintergrund wartet die hier eher seltene Lok der RENFE mit ihrem Zug bis das erledigt ist. Die Kesselwagen hinter ihr sind natürlich alle auch bei der RENFE eingestellt worden. Diese schönen Modelle stammen von der Firma Electroten.

 

Die beiden Gleise hinter diesem Zug beinhalten den langen Kesselwagenzug hinter der Ludmilla. Darin sind fast alle 4achsigen Modelle mit der Bügel- kupplung, die es bei Märklin im Laufe der Jahre so gab. Insgesamt 27 Waggons schafft die kräftige Ludmilla mit Leichtigkeit. Das ist die  Roco 43944.

Hier kommt die V100 2027. Die hat im Jahre 2000 bei Märklin als 37724 das Licht der Welt erblickt.

Dahinter ein Zug aus alten hübschen Shell-Kesselwagen, wahrscheinlich sind da die frühen Märklin-Modelle 304, 314 und 374 dabei, nach denen sich Märklin-Fans alle Finger lecken.

Hier stehen nun zwei sehr hübsche Loks vor ihren Zügen:
Im Vordergrund die 44 690, die ab 1964 als 3047 in Göppingen hergestellt wurde und dahinter steht 5856, das Modell einer G 5/5 der DRG. Dieses Modell wurde 2015 als 39551 von Märklin gefertigt. Da hängt ein Zug gebildet aus Glaskessel- wagen mit unterschiedlichen Herstellerlogos dran, die so ab 1996 (z.B. 44520) gebaut wurden. Sie alle sind vollkommen vorbildfrei.

 Die 44er zog Gasdruck- kesselwagen bunt gemischt mit Mineralwaggons.

Hier sieht man 261 001-2 die Runde drehen. Das ist  die 37654 von 2004 aus dem Hause Märklin.

Im Schlepp hat sie die auf der HP schon erwähnten zweiachsigen Kesselwagen der Eva. Das ist das Modell 4645.3 dessen Oberseite sehr hübsch dunkel getönt ist um an den Dampflokbetrieb zu erinnern.

Die 216 025-7 könnte das Modell 3075.2 sein, die dahinter laufenden Löwengas- Druckkessel sind aus der Zugpackung 4798 von 1993 entnommen.

V200 169 ist eine Taiga- trommel der DR der DDR. Wenn die Loks aus Russland geliefert wurden, waren sie als V200 genummert, weil sie die Antwort des Comecon auf die erfolgreiche V200 der DB darstellen sollten. Das Modell wurde von der Firma Gützold hergestellt (50530).

Bei der reichsbahn wurden die Loks dann in die BR 120 eingereiht. Das Modell ist sehr zugstark...

Heute muß die Maschine allerdings nur einen relativ kurzen Zug gebildet aus 9 Großraumkesselwagen schleppen.

Diese Kesselwagen wurden zur Heizölversorgung von Bahnhöfen meist einzeln in Güterzüge mit eingestellt.

Die Wagen wurden ab 1993 als 4621 gebaut. Zum Teil sind sie an der Oberseite dunkel getönt (4621.2)

Hier sieht man den Feuerwehrzug mit seinen Kesselwagen . Gleich wird er sein Blaulicht einschalten in der Hoffnung darauf, daß andere Zügen sofort eine Rettungsgasse bilden.

Wie man sieht, wurden heute erstaunlich lange Züge gefahren. Anscheinend sind Kesselwaggons Normalaus- stattung eines jeden rechten Märklinisten.

Entsprechend lange dauert auch die Verpackung der Waggons. Oft ist sogar noch das originale “Seidenpapier” der Verpackung vorhanden.

Die Fotos sind dieses Mal von  Bernd Michaelsen und Stefan Martens aufgenommen worden.