Eine kleine Nachlese zu der gelungenen Veranstaltung im Berliner Technikmuseum. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll nur etwas Lust aufs nächste MMM machen.

Gerade rechtzeitig zum MMM wurde das Gützold- Sondermodell fertig, das ich hier vor der Original-Lok präsentiere.

Wir bedanken uns ausdrücklich beim DTMB, dass wir das Modell machen durften und natürlich auch bei der Firma Gützold, die in unglaublich kurzer Zeit das Modell fertigstellen konnte.

Es ist eine auf 100 Stück limitierte Sonderedition in AC.

Vorgestellt wurde das Modell bei einem Vortrag zu den Eisenbahnexponaten im DTMB und den Modellen in 1:87, die es davon gibt.

IM Hintergrund sieht man den Stefan, der die Modelle, die wir zu den Originalen vorschlugen auf einem kleinen C-Gleis-Oval vorführte.

Ein schwerer Job bei der abgesenkten Beleuchtung.

Einer der viel beachteten Vor- träge wurde vom Oberkustos des Museums gehalten.

Alfred Gottwaldt ist ein profunder Kenner der Eisen- bahn und hat gerade zu ihrer Geschichte viel zu sagen.

So wunderte es kaum jemand ein solches Thema von ihm behandelt zu hören:

Schienenbus und Nierentisch

Es ging dabei um Werbefotos in den 50er Jahren.

Die Macher des MMM 2009 haben sich bei ihm dann bedanken können, indem sie ihm ein Exemplar der Sonder- Lok 118 075-1 überreichten.

Angesichts der umwerfenden Gastfreundschaft des Hauses war uns dies ein Anliegen, zumal wir von den Vorgesprächen wussten, dass er das Modell schätzen würde.

Ebenso ein Knaller war der Vortrag von Informatik- professor Horst Zuse, der als kleiner Junge seine Märklin- Eisenbahn mit dem Computer steuerte.

Das wundert eigentlich keinen, der im Obergeschoss des DTMB den Computer von seinem Vater Conrad Zuse bewundert hat.

Der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm, vor allem, wenn man fast unbegrenzt Zugriff zum Lager der väterlichen Firma hat.

Sein Herz hängt immer noch an der Modellbahn. So erstaunt es eigentlich nicht, dass er nach der Vorführung der Sonderlok durch Stefan auch eines der Modelle mitgenommen hat....

Ein weiterer interessanter Vortrag war zweifellos der von Dirk Möller.

Er stellte Häuser und anderes in Kartonbauweise vor.

Es ist faszinierend, welche Festigkeit die Modelle zeigen und die Belastbarkeit des filigranen Brückenmodells begeisterte alle Zuhörer.

Mit Spannung hatten einige Zuhörer auf den Vortrag von Alex Ackermann gewartet.

Es ging um die gekonnte Alterung von Lokmodellen.

Hier zum Beispiel geht es um eine kleine Diesellok, die farbliche Spuren des rauhen Arbeitsalltags zeigen soll.

Alex: “Meine Welt ist nicht sauber und heil sondern schmutzig und kaputt ....”

Im vorderen Bereich des Lokschuppens 1 konnte man einige Anlagen ansehen. Ich will hier nur kurz einige davon nennen. Hier wurde nämlich bewusst über den Tellerrand von Märklin hinausgeschaut:

Bereits auf unserem Eingangsbild kann man diese perfekte Märklinanlage sehen.

Aber es gab im Lokschuppen 1 noch weitere interessante Anlagen zu sehen. Schauen wir mal, was andere Anbieter früher so auf den Markt brachten.

Hier zum Beispiel sieht man eine TRIX-EXPRESS Anlage die ebenfalls mit einem Dreischienengleis arbeitet.

Im Gegensatz zu den frühen Märklinanlagen können hier aber 2 Stromkreise genutzt werden.

Hier sieht man eine richtige Seltenheit: Eine Piko-Anlage der 50er Jahre.

Drei verschiedene Gleissorten erkennt der Beobachter im Schienenstrang.
“Man musste eben nehmen, was gerade da war !”

Der stolze Eigentümer der Anlage präsentiert unter anderem noch 3 Modelle der Firma Gützold, die unser Sondermodell gebaut hat, aus den 50er Jahren. Die BR 24 hält er in der Hand. Eine BR44 stand im BW und eine BR86 (so ganz sicher bin ich mir hierbei nicht) stand auch noch auf dem Gleis.

Und am Abend traf man sich beim Stammtisch des MIST1 im großen Saal des “Max und Moritz”. Modellbahner aus der ganzen Republik, die man schon länger aus Foren kannte, waren hier life zu haben.

Frank Ronneburg nahm die Gelegenheit wahr, sich bei allen Mitwirkenden am MMM zu bedanken.

Da kam eine ganz schön große Liste zusammen....

Ich erwähne hier vor Allem die Bea, die die gute Fee des Meetings war. Das Glas Wasser am Rednerpult, das Lächeln für alle Teilnehmer selbst in Stresssituationen und vieles mehr

 

Natürlich waren auch die HAMSTer vor Ort.

Hier erkennt man einige davon. Dahinter steht Martin Meese, der gerade im Gespräch mit ihnen gewesen ist.

Wie gesagt, ein tolles Meeting.
Von den ausserhalb des Museums angebotenen Besichtigungen usw. habe ich keine Bilder, weil ich 4 Tage nur drinnen gewesen bin....
B.M.